Mietenbrücke

Gemeinsam über die Corona-Krise

Getagged als - Mieterlass

„Im Moment ist das die Rettung“ – Abendschau-Beitrag zur Mietenbrücke

Während der Corona-Krise kommen wenigstens in einigen Fällen Mieter*innen und Vermieter*innen einander finanziell entgegen und zeigen so, wie gesellschaftliche Solidarität funktionieren kann. Die Initiative #Mietenbrücke ermutigt beide Seiten, das Gespräch und gemeinsame Lösungen zu suchen. Das Beispiel aus Berlin-Neukölln soll ermutigen.

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Wohnungsgenossenschaft legt solidarischen Corona-Hilfsfond auf

Die Wohnungsgenossenschaft Neukölln eG hilft Mieter*innen über die Coronakrise. Das Unternehmen legt einen eigenen Hilfsfonds auf und findet individuelle Lösungen für alle, die jetzt ihre Miete nicht mehr aufbringen können. Die Genossenschaft verwaltet 4000 Wohneinheiten und hat rund 5000 Mieter*innen.

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In ganz Deutschland wird geholfen, aber noch viel zu wenig!

Großbrauereien sind oft Eigentümer*innen der Schankbetriebe und diese Gaststätten und Restaurants sind an Pächter*innen vermietet. Einige der deutschen Brauereien erlassen nun den Mieter*innen die Miete, weil die Betrieb in der Coronakrise still stehen. Diesem Beispiel sollten sich verantwortungsvolle Vermieter*innen anschließen.

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Keine Illusionen bei kleinen Unternehmen: Das wird langfristig ganz schwierig

Alle hoffen auf staatliche Hilfsmaßnahmen, sind aber sehr skeptisch, ob ihnen diese erwartungsgemäß bürokratischen Antworten helfen können. Die #Mietenbrücke, also ein freiwilliger Erlass der Miete durch die Vermieter*innen-Seite wäre dagegen eine Sofortlösung, die helfen würde und auch noch den Zusammenhalt in der Bevölkerung erzeugen kann, den jetzt alle dringend brauchen.

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Berliner Initiative kritisiert die Beschlüsse zum Mieter*innenschutz während der Coronakrise

Zum Mieterschutz im aktuellen Corona-Gesetzespaket erklärt die Berliner Nachbarschaftsinitiative ›Bizim Kiez – Unser Kiez‹: „Die Bundesregierung ist nur gehüpft und nicht gesprungen. Die Gesetzesänderung geht zwar in die richtige Richtung, ist aber unausgereift. Gebraucht wird dringend ein starkes und umfassendes Corona-Hilfsprogramm, das den Schutz der Mieter*innen langfristig sicherstellt und verhindert, dass Menschen ihr Zuhause jetzt oder in Folge der Krise verlieren.

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40.000 Likes weil ein Vermieter einem Frisörsalon die Miete erlässt

Der Stern und viele andere Medien berichten von dem kleinen Salon von Melanie Roehse. Die Frisörin ist überglücklich, dass Jörg Neuhaus ihr mit der Miete entgegenkommt und postet den Brief ihres Vermieter auf Facebook, in dem er schreibt er: „Für mich ist es wichtig, die Handwerksbetriebe zu unterstützen und als Vermieter Flagge zu zeigen. So haben Sie eine kleine Sorge weniger – und ich hoffe für Sie, dass Sie gut durch die schwere Zeit kommen.“

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Verzicht auf Miete bringt Saarbrücker Eigentümer viel Lob ein

Das sind die Lösungen, die wir brauchen. »Eine „große Geste“ ist es für Jürgen Petry, den Wirt des Gasthauses Zahm am St. Johanner Markt, dass die M&R Beteiligungsgesellschaft ihm für zwei Monate die Miete erlassen hat. Drei weitere gastronomische Betriebe, die in seinen Immobilien arbeiten, werden zwei Monate keine Miete zahlen müssen, kündigte M&R-Chef Michael Zimmer am Donnerstag an.«

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